Diese Überschrift klingt unspektakulär. Wer aber das Glück hatte, eine der 80 Karten für den 1. Schlossball am 19. Juni 2010 erhalten zu haben, weiß, was damit gemeint ist. Der Schlossball war ein Erlebnis der besonderen Art. Mario Taubner- Wude hatte in alten Unterlagen recherchiert, dass ungefähr vor 220 Jahren das letzte größere Ereignis dieser Artin unserem Schloss stattfand. Nach einigen Begrüßungsworten von Christine Weinrich und Hartmut Philipp boten die „Schlossballsolisten“ um den Leubnitzer Peter Skamletz eine ca. einstündiges Konzert unter dem Motto „Aus Spaß an der Freud“ dar. Die sechs Musiker spielten entsprechend des Anlasses sowohl festliche Musik, zeigten ihr Können auch bei unterhaltsamen, lustigen klassischen Melodien. Das gefiel nicht nur den Gästen, die regelmäßig klassische Konzerte besuchen, sondern auch denen, die sonst andere Musikrichtungen bevorzugen.Das anschließende Schlemmerbüfett im „Kleinen Saal“ war ein Gedicht! Warme Speisen, Fisch, Käse, verschiedenste Salate, Desserts, Obst- man konnte gar nicht von jedem probieren, so reichhaltig war das, was angeboten worden ist. Gegen 21.30 Uhr spielte dann das Duo „Musik Mix“ aus Plauen zum Tanz auf. Und schnell wurde die Tanzfläche von den Paaren erobert. Wer die kleine Bühne im „Kospoth- Saal“ vor Augen hat, wird kaum glauben, dass darauf gleichzeitig die beiden Musiker und 12 Tanzpaare Platz gefunden haben! Der erste Schlossball ist nun Geschichte. Es war eine wunderschöne Veranstaltung im altehrwürdigen Ambiente unseres Schlosses. Alle Gäste waren sich einig: Das muss unbedingt wiederholt werden! Wir versprechen, dass es bis zum nächsten Schlossball nicht wieder 220 Jahre dauern wird.